Ihr seid verlobt, herzlichen Glückwunsch. Jetzt fragt ihr euch, womit ihr anfangen sollt. Hier findet ihr die richtige Reihenfolge, einen Zeitplan und alles, was ihr beim Standesamt abklären müsst. So wird aus vielen offenen Fragen ein entspannter Plan.
Was kommt zuerst? Wer diese vier Schritte nacheinander macht, muss später kaum etwas umplanen.
Legt fest, wie viel ihr ausgeben wollt und wie viele Menschen ungefähr dabei sein sollen. Diese beiden Zahlen entscheiden fast alles andere.
Sucht Locations, die zu eurer Gästezahl passen, und reserviert euren Termin. Habt am besten zwei oder drei Wunschdaten im Kopf.
Fragt beim Standesamt, ob euer Wunschtermin möglich ist und welche Unterlagen ihr braucht. Kirche oder freie Trauung klärt ihr parallel.
Erst wenn Datum und Ort stehen, bucht ihr Fotos, Hochzeitsvideo, Musik und Catering. Die Gefragtesten zuerst.
Was ist wann dran? So verteilt ihr die Aufgaben auf sechs ruhige Etappen und habt nie alles gleichzeitig auf dem Tisch.
Budget, Gästeliste und Wunschzeitraum. Location besichtigen und reservieren.
Fotos, Hochzeitsvideo, Musik und Catering buchen. Trauzeugen fragen und den Gästen das Datum schon einmal mitteilen.
Brautkleid und Anzug aussuchen, denn Änderungen brauchen Zeit. Übernachtungen für Gäste mit weiter Anreise reservieren.
Ehe beim Standesamt anmelden, Einladungen verschicken, Eheringe bestellen. Blumen, Deko und Torte planen.
Tagesablauf schreiben und an alle Dienstleister schicken. Sitzplan machen und die letzte Anprobe einplanen.
Restzahlungen klären, Ringe und Papiere bereitlegen, Notfallset packen. Und dann gut schlafen.
Standesamt, Budget, Gäste und Location. Diese Punkte machen später den größten Unterschied, und hier entstehen die meisten Fragen.
Die Ehe meldet ihr bei dem Standesamt an, in dessen Gemeinde einer von euch wohnt. Das geht frühestens sechs Monate vor dem Termin, denn die Anmeldung gilt genau sechs Monate. In der Regel braucht ihr euren Ausweis, einen beglaubigten Ausdruck aus dem Geburtenregister und oft eine erweiterte Meldebescheinigung. Den Ausdruck bekommt ihr beim Standesamt eures Geburtsortes, und er sollte nicht älter als sechs Monate sein. Wer schon verheiratet war oder im Ausland geboren ist, braucht weitere Papiere. Fragt deshalb früh nach, was in eurem Fall gilt. Die Gebühren unterscheiden sich je nach Stadt.
Schreibt alle Posten auf, also Location, Essen und Getränke, Outfit, Ringe, Fotos und Video, Musik, Deko und Papeterie. Den größten Teil machen meist Location und Essen aus, weil sie mit jedem Gast steigen. Plant etwa zehn Prozent als Reserve ein. Und legt fest, welche drei Dinge euch am wichtigsten sind. Dort lohnt sich das Geld, beim Rest dürft ihr sparen.
Teilt die Liste in zwei Gruppen auf, wer unbedingt dabei sein muss und wer schön wäre. Fangt mit der ersten Gruppe an. So bleibt ihr im Budget und müsst später niemanden wieder ausladen.
Fragt bei der Location nach Sperrstunde, Lautstärke, Parkplätzen und Übernachtung. Und klärt immer, wo ihr feiert, wenn es regnet. Ein überdachter Plan B nimmt euch am Tag jede Sorge.
Schaut nach, wann an eurem Termin die Sonne untergeht. Im Hochsommer ist das spät am Abend, im Herbst schon am Nachmittag. Danach richtet ihr die Zeit zu zweit für eure Paarbilder.
Bestimmt eine Person, die alle Dienstleister kennt und Fragen beantwortet, zum Beispiel ein Trauzeuge. Dann müsst ihr euch um nichts kümmern und könnt euren Tag einfach genießen.
Jede Hochzeit ist anders, diese vier Abschnitte gibt es aber fast immer. Plant zwischen allen Punkten fünfzehn bis dreißig Minuten Puffer ein. Fahrten, Gratulationen und Gruppenbilder dauern fast immer länger als gedacht.
Haare, Styling und die letzten Knöpfe. Ruhige Momente mit Familie und Freunden, oft die schönsten Bilder des ganzen Tages.
Standesamt, Kirche oder freie Trauung. Danach Gratulationen, Sekt und ein paar Gruppenbilder mit der Familie.
Eine halbe Stunde nur für euch beide. Am schönsten kurz vor Sonnenuntergang, wenn das Licht weich und warm wird.
Essen, Reden, erster Tanz und Party. Hier entstehen die Momente, über die eure Gäste noch lange sprechen.
Nach der Hochzeit bleiben euch die Fotos und der Film. Jedes Mal, wenn ihr sie anschaut, seid ihr wieder mitten in eurem Tag.






Die kleinen Dinge vergisst man am leichtesten. Mit dieser Liste seid ihr am Tag entspannt und habt auch nach der Feier alles im Blick.
Pflaster, Sicherheitsnadeln, Nadel und Faden, Taschentücher, Kopfschmerztabletten, Ladekabel, Wasser und ein Snack. Gebt es eurer Trauzeugin oder eurem Trauzeugen.
Eheringe, Ausweise und alles, was das Standesamt braucht. Legt alles am Abend vorher an einen festen Platz.
Ein Schild mit dem Tagesablauf, ein Gästebuch und ein paar Spiele, falls es zwischendurch Wartezeit gibt.
Wer den Namen ändert, braucht einen neuen Ausweis. Danach informiert ihr Bank, Versicherungen, Vermieter und alle laufenden Verträge.
Gebt eurem Arbeitgeber Bescheid und prüft, welche Steuerklassen für euch beide am besten passen.
Dankeskarten an alle Gäste. Ein Foto vom Tag macht sie persönlich, und alle erinnern sich gern zurück.
Fotos und Film sind das, was von eurem Tag bleibt. Mit diesen sechs Fragen findet ihr heraus, ob das Angebot wirklich zu euch passt.
Wie viele Stunden, wie lang ist der Film, wie viele Fotos? Bei mir sind ein Trailer zum Teilen und die Drohne immer dabei.
Fragt nach einer festen Zusage. Trailer, Film und Fotos bekommt ihr bei mir spätestens drei Monate nach der Hochzeit.
Gerade bei Locations auf dem Land wichtig. Bis 50 Kilometer ab Hochheim am Main ist die Anfahrt bei mir im Preis enthalten.
Ein gutes Vorgespräch nimmt euch viel Arbeit ab. Wir gehen den Ablauf zusammen durch, damit am Tag nichts Wichtiges fehlt.
Schaut euch echte Trailer und Fotostrecken an, nicht nur einzelne Lieblingsbilder. So seht ihr, ob euch der Stil wirklich gefällt.
Fragt, wie mit schlechtem Wetter umgegangen wird. Mit durchsichtigen Schirmen und einem überdachten Plan B entstehen oft besondere Bilder.
Ideal sind zwölf bis achtzehn Monate. Dann habt ihr bei Location und Dienstleistern die freie Wahl. Eine kleine Hochzeit klappt auch in sechs Monaten, dann müsst ihr nur schneller entscheiden.
Die Einladungen gehen etwa drei bis vier Monate vorher raus. Bittet um Rückmeldung bis spätestens sechs Wochen vor der Hochzeit, dann könnt ihr Essen und Sitzplan in Ruhe planen. Gäste mit weiter Anreise informiert ihr am besten schon früher.
Etwa drei bis vier Monate vor der Hochzeit. Gravur und Anpassung der Größe brauchen oft mehrere Wochen. So habt ihr genug Puffer, falls etwas nicht passt.
Direkt nachdem Datum und Location feststehen. Für Wunschtermine im Sommer lohnt es sich, nicht lange zu warten, denn jeder Fotograf und jedes Team kann pro Tag nur eine Hochzeit begleiten.
Die Vorbereitungen am Morgen, das Jawort, die Reden, der erste Tanz und die Feier. Besonders schön sind kurze Glückwünsche eurer Gäste. Sie zeigen später, wer an eurem Tag alles dabei war.
Ideen für euren Film, Ton und Tipps für Videobotschaften.
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